WAAN

SLALOM

Offener Projetwettbewerb, Schweizerische Kanzlei Nairobi 2011

engere Wahl

Die Parzelle zeichnet sich durch eine park ähnliche, natürliche Bepflanzung aus. Im Süden und Westen wird die Parzelle durch eine präsente hecke abgeschlossen, die eine Art natürlichen Sichtschutz bietet. Zudem weisst die Parzelle gegen Norden hin eine Senkung des Terrains von ca. 5m auf. Diese Gegebenheiten wurden in der Form, Glieder und Strukturierung berücksichtigt. Das Volumen wurde an die östliche grenze platziert. Durch seine Position und form verbindet das Volumen auf natürliche Weise den im Norden liegenden tiefsten Punkt und den im Süden liegenden höchsten Punkt und nimmt Rücksicht auf die bestehenden schützenswerten bäume. Die Niveau-Differenz wird zudem genutzt um die Erschliessung des Personals und der Besucher klar zu trennen. somit wird die Hecke zum einen am tiefsten von Westen her fürs Personal, zum anderen am höchsten Punkt von Westen her für die Besucher, durchdrungen. Das Gebäude wurde in drei Bereiche aufgeteilt die vertikal angeordnet sind. Die Bereiche werden durch eine zentrale zweigeschossige Eingangshalle bedient. Der diplomatische Bereich sowie die Missionsleitung verfügen über eine separate vertikale Erschliessung. Die konsularische Abteilung wird über ein halbes Geschoss erschlossen. Dieser Bereich besitzt zudem, für die Besucher, einen separaten Zugang, direkt vom öffentlichen Bereich her. Alle drei Bereiche werden mit dem Dach, das mit seiner Geometrie die Niveaudifferenzen harmonisch aufnimmt verbunden. Mit den Neigungen werden verschiedene technische Aspekte berücksichtigt. Zum einen ergibt sich im zentralen Bereich des Dachs eine optimale Neigung um Solarpanelen zu integrieren. Zudem kann auf dem grossflächigen Dach das Regenwasser optimal gesammelt werden und an einem zentralen Punkt in den regenwassertank im Untergeschoss geführt werden. Die Konstruktion dicke wird als Pufferzone für die kontrollierte Nachtauskühlung genutzt. Mit feinen Öffnungen im Deckenbereich wird die warme Luft über das Dachvolumen abgeleitet. Für das Gebäude ist zudem eine massive Bauweise vorgesehen um genügen speichermass zu bieten.